„Mutter“ Erde?

Wie steht es eigentlich um unsere Beziehung zu dem Planeten, auf dem wir wohnen? 

Wir sind wie Götter, und darin sollten wir gut sein.“ Das erklärte Stewart Brand in seinem Whole Earth Catalog, der in mehreren regulären Auflagen von 1968 bis 1972 erschien – in einer Zeit, die er inzwischen als „unschuldig“ bezeichnet. Sein Buch von 2009, Whole Earth Discipline, greift seinen „ökopragmatischen“ Ansatz erneut auf und führt ihn weiter. Heute, schreibt er, sei es Zeit für ein neues Motto: „Wir sind wie Götter und MÜSSEN es schaffen, darin gut zu werden.“

Ähnliches hatte vielleicht der US-Senator Gaylord Nelson im Sinn, als er dafür sorgte, dass im April 1970 der „Earth Day“ eingeführt wurde – der alljährliche „Tag der Erde“, der das Umweltbewusstsein in den USA fördern soll. Vierzig Jahre später ist der Earth Day nicht nur in Amerika, sondern auch in anderen Ländern zum Bestandteil der Kultur geworden. Allerdings hatte Nelson wohl nicht erwartet, dass der Tag einmal mit einer bestimmten Gottheit assoziiert werden würde: Gaia, der altgriechischen Göttin der Erde.

Die älteste Überlieferung des Mythos der Gaia oder Gäa findet sich in der Theogonie des griechischen Schriftstellers Hesiod aus dem 7. Jahrhundert v. Chr., einer Kombination aus Schöpfungsbericht und Genealogie der olympischen Götter. Gaia war nicht nur die Muttergöttin, sondern die Personifizierung der Erde selbst – die Erdmutter oder Mutter Erde –, und sie gebar zahlreiche weitere Götter. Die Stanford Encyclopedia of Philosophy beschreibt Hesiods Schrift als „eine gewaltige Familiengeschichte im Stil Hollywoods – und bei der Entstehung der Welt, wie wir sie kennen, spielen Neid, Wut, Liebe und Lüsternheit bedeutende Rollen“. In diesem mythologischen Familienchaos beteiligte sich Gaia an mehreren Verschwörungen, die letztlich dazu führten, dass ihr Enkel Zeus seinen Vater (Gaias Sohn Kronos) stürzte und an seiner Stelle zum mächtigsten der Götter wurde.

Wie kam es dazu, dass Gaia heute mit der Umweltbewegung assoziiert wird? Unser Planet wird oft als „Mutter Erde“ bezeichnet, und die Biosphäre mit den Kräften, die sie bestimmen, als „Mutter Natur“? doch welcher Natur ist eigentlich unsere Beziehung zur Erde?

NAMEN SIND SCHALL UND RAUCH?

Schon vor Gaias Assoziation mit dem Earth Day wurde ihr Name mit einer Theorie verbunden, die der britische Wissenschaftler James Lovelock bekannt gemacht hat. Ihm zufolge sind die gesamte Erde, alle Lebewesen und alle unbelebte Materie „ein selbstregulierendes System aus der Gesamtheit aller Organismen, den Felsen der Erdoberfläche, dem Meer und der Atmosphäre, eng aneinander gekoppelt als ein sich entwickelndes System“, das auf die Belastungen durch den Menschen und andere Einwirkungen von außen reagiert. Der Romanautor und Nobelpreisträger William Golding meinte, als er von der anfänglichen Hypothese seines Freundes Lovelock erfuhr: „[…] eine solche Idee sollte nach der griechischen Göttin der Erde Gaia genannt werden“. Das war 1967, drei Jahre vor dem ersten Earth Day. Seither – und vielleicht weil Lovelocks Gaia-Theorie einen Bezug zu den Gedanken hat, die auch hinter dem Earth Day stehen – ist zwischen diesen beiden eine synergetische Verbindung entstanden. Lovelock selbst äußert allerdings Vorbehalte hinsichtlich der Beziehung zwischen seinem Werk und der „Umweltpolitik“, wie er es nennt. Bei aller Sympathie für das Anliegen der Umweltbewegung findet er deren Reichweite zu kurz. „Ich war nie ganz auf der Seite der Umweltbewegung, denn ihr ging es m. E. fast immer um Menschen und nicht um die Erde“, schrieb er in Homage to Gaia.

Wie können wir die lebendige Welt ehren, wenn wir den Gesang der Vögel durch den Verkehrslärm nicht mehr hören, wenn wir die Süße frischer Luft nicht mehr riechen? Wie können wir über Gott und das Universum staunen, wenn wir wegen der Stadtlichter nie die Sterne sehen?“

James Lovelock, The Ages of Gaia: A Biography of Our Living Earth

Lovelock spricht von der Erde als einem lebendigen Superorganismus, der ein Eigeninteresse hat und in der Lage ist, dementsprechend aktiv zu werden. Er betont dabei, diese Selbstregulierung sei nicht bewusst, sie werde einfach von natürlichen Systemen bewirkt. Neuheiden und New-Age-Bewegte sahen trotzdem eine Gelegenheit, seine Theorie in den Dienst ihrer religiösen Verehrung einer lebendigen Mutter Erde oder Gaia zu stellen.

Lovelock war schockiert über die Publikumsreaktion auf Gaia: A New Look at Life on Earth (sein erstes Buch über das Thema, erste Auflage 1979; deutsch Unsere Erde wird überleben: GAIA, eine optimistische Ökologie, 1982): „Ich hatte keine Ahnung, dass es als religiöses Buch verstanden werden würde“, bekannte er in dem Nachfolgeband The Ages of Gaia (1988, deutsch Das Gaia-Prinzip: die Biographie unseres Planeten, 1991). „Zwei Drittel der Briefe, die ich bekam und noch bekomme, handeln von der Bedeutung Gaias im Kontext eines religiösen Glaubens.“

Betrachtet man die Geschichte der Gaia-Theorie und des Earth Day, so entsteht der Eindruck, dass manche Kritiker zu weit gehen, wenn sie den alljährlichen Feiertag als etwas verdammen, das in der unverfrorenen Verherrlichung einer heidnischen Gottheit wurzelt; dennoch ist nicht zu leugnen, dass es Menschen gibt, die ihn religiös verstehen. Wegen dieser Verknüpfung nahmen viele Wissenschaftler Lovelocks Theorie nicht ernst. Ihm wurde aber mit der Zeit klar, dass ihre Einwände „weniger die Wissenschaft von Gaia betrafen als die Semantik und die Metaphorik. Auch neodarwinistische Biologen hatten ja ihre Schwierigkeiten gehabt, sich gegen Kreationisten, Traditionalisten und Verfechter der Gruppenselektion zu wehren.“ Er berichtet von einem Kritiker, der ihm schrieb, „Gaia sei ihm zunächst nur wie eine weitere falsche Theorie vorgekommen – der religiöse New-Age-Glaube an eine Erdmutter war für ihn Anathema.“

In der Neuauflage von Gaia: A New Look at Life on Earth (2000) schrieb Lovelock: „Inzwischen scheinen die meisten Wissenschaftler die Gaia-Theorie zu akzeptieren und auf ihre Forschung anzuwenden, doch den Namen Gaia lehnen sie noch immer ab; statt dessen sprechen sie lieber von Erdsystemforschung oder Geophysiologie.“

DIE VERKNÜPFUNG MIT RELIGION

Ob man von Gaia spricht oder von etwas anderem – das religiöse Interesse an der Erde und dem pfleglichen Umgang mit ihr ist heute tatsächlich sehr weit verbreitet. Dies bezeugte das Parlament der Weltreligionen 1999 in Kapstadt (Südafrika) bei seiner dritten Konferenz, an der rund 7000 Vertreter der meisten organisierten Religionen teilnahmen.

Die Veranstalterorganisation, der Rat für das Parlament der Weltreligionen (Council for a Parliament of the World’s Religions, CPWR), brachte im Zusammenhang mit der Konferenz ein Dokument mit dem Titel „Ein Aufruf an unsere führenden Institutionen“ heraus. Es knüpft an die „Erklärung zum Weltethos“ an – dem Dokument der CPWR-Konferenz von 1993 in Chicago. Beide appellieren u. a. an die wichtigsten Regierungsinstitutionen der Welt, ihre Haltung gegenüber der Erde zu überdenken, und plädieren für grundlegende Veränderungen in jedem Bereich der Gesellschaft.

Der CPWR bezeichnet das Dokument von 1999 als einen „Appell zu einem aktiven, anhaltenden Dialog über die Schaffung einer gerechten, friedlichen und nachhaltigen Zukunft zum Wohl der ganzen Weltgemeinschaft“. Der Rat erkennt an, dass „sich die religiösen und spirituellen Traditionen der Welt grundlegend unterscheiden im Hinblick auf Glauben und Lebenspraxis“, gibt sich aber trotzdem hoffnungsvoll und spricht von gemeinsamen ethischen Prinzipien. Die Herausforderung liege darin, „nachhaltige Wege zu finden, um friedlich die Bedürfnisse aller Menschen zu befriedigen und gleichzeitig die Unversehrtheit der gesamten Lebensgemeinschaft auf der Erde zu bewahren.“ [www.weltethos.de]

DIE ERDE UND DIE BIBEL

Nach einer ganz anderen Schöpfungsgeschichte als der Hesiods trägt der Mensch tatsächlich die enorme Verantwortung, sich um die Erde und ihre Lebensformen zu kümmern.

Der Schöpfungsbericht der hebräischen Bibel beschreibt eine weit größere Harmonie als Hesiod mit seiner Geschichte von Gaias dysfunktionaler Familie. Adam, zu dem später seine Frau Eva kam, wurde von Gott in einen Garten gesetzt und damit beauftragt, „dass er ihn bebaute und bewahrte“ (Genesis 2, 15). Die beiden hebräischen Verben sind aufschlussreich. Bebauen oder bearbeiten stammt von derselben Wurzel ab wie das Verb bedienen; es geht folglich um eine Beziehung des Dienens. Bewahren kommt von dem Verb hüten. Der Mensch war also von Anfang an damit beauftragt, der Umwelt, aus der er gemacht war, zu dienen und sie zu behüten. Nicht zu dem Auftrag gehörten die ausbeuterischen Vorstellungen einer Landnahmegesellschaft – das Land sei da, um genutzt zu werden, wie der Mensch es wollte, da man ja wusste, wenn man es erschöpft oder verheert hatte, war anderes in Fülle verfügbar. Ebenso wenig gehörte der Gedanke dazu, das Land sei feindlich und man müsse es sich untertan machen. Wie auch immer man den Bericht von der Erschaffung Adams und Evas in Genesis 2 liest – die Vorstellung von Land im Sinn von „gebrauchen und missbrauchen“ sollte nicht Bestandteil des menschlichen Denkens sein.

Dieses Verständnis von Land bestimmte auch die Auffassung der Kinder Israel, wie das Gelobte Land zu nutzen sei, das sie erben und bewohnen sollten. Die Anweisungen zur Pflege des Landes in der Thora (dem Teil der hebräischen heiligen Schrift, der als „Gesetz“ bezeichnet wird) beruhen auf den gleichen Prinzipien des Dienens und Hütens. Dem Volk Israel wurde deutlich gemacht, dass die Umwelt letztlich Eigentum eines allmächtigen und liebenden Gottes war.

Als Begründer des Earth Day hatte Gaylord Nelson begriffen, dass der respektlose und sogar missbräuchliche Umgang der Gesellschaft mit der Erde unser Untergang sein würde. Er glaubte, dass wir für die Nutzung der Umwelt, die er als nationales Kapital bezeichnete, eine moralische Basis brauchen. Dies entspricht weitgehend der Einstellung Lovelocks, dem es vor allem darum geht, dass die Menschheit die Verantwortung für Harmonie auf der Erde akzeptiert und sich dementsprechend verhält. Und Stewart Brand sieht uns Menschen, wie bereits angemerkt, mit gottähnlichen Möglichkeiten ausgestattet, die zu nutzen uns nicht nur erlaubt, sondern als Pflicht auferlegt ist.

Sie alle scheinen einig über das Problem und die Herausforderung, sich zusammenzutun, um die Zerstörung unseres Planeten und seiner vernetzten Systeme zu verhindern. Keiner von ihnen will jedoch etwas eindeutig Religiöses implizieren – anders als der CPWR, der seinen Appell klar auf die Vorstellung stützt, dass die Religionen der Welt zusammenkommen, um ein „Weltethos“ zu fördern, das Frieden und Nachhaltigkeit möglich machen wird.

Doch wenn so viele – ob weltlich oder religiös – darin einig sind, dass eine solche Ethik, eine moralische Basis nötig ist, warum wird unser Planet dann noch immer überall geplündert? Wie der CPWR in seiner „Erklärung zum Weltethos“ feststellt: „Unsere Zeit erlebte zwar größere wissenschaftliche und technische Fortschritte denn je. Und doch stehen wir vor der Tatsache, daß weltweit Armut, Hunger, […] Verelendung und Naturzerstörung nicht geringer geworden sind, ja zugenommen haben.“

Die Erde kann nicht zum besseren verändert werden, wenn sich nicht das Bewusstsein der Einzelnen zuerst ändert.“

Erklärung zum Weltethos”, Parliament der Weltreligionen

Das gleiche Dokument gibt auch eine Antwort: „Aufgrund von persönlichen Lebenserfahrungen und der notvollen Geschichte unseres Planeten haben wir gelernt, daß […] Kopf und Herz der Menschen angesprochen werden müssen“, denn „die Erde kann nicht zum besseren verändert werden, wenn sich nicht das Bewußtsein der Einzelnen zuerst ändert.“

Wie der CPWR weiter aufzeigt: „Es gibt bereits uralte Richtlinien für menschliches Verhalten, die in den Lehren der Religionen der Welt gefunden werden können und welche die Bedingung für eine dauerhafte Weltordnung sind. […] Dieses Ethos bietet zwar keine direkten Lösungen für all die immensen Weltprobleme, wohl aber die moralische Grundlage für eine bessere individuelle und globale Ordnung: eine Vision, welche Frauen und Männer von der Verzweiflung und der Gewaltbereitschaft und die Gesellschaften weg vom Chaos zu führen vermag.“

Dieses Ethos gibt es in der Tat schon, und besonders deutlich ist es in der jüdisch-christlichen Tradition. Die Bibel ist die heilige Schrift für mehr als zwei Milliarden Menschen, die sich als Christen identifizieren – die bei Weitem größte unter allen Religionsgemeinschaften der Welt. Und was wir als Altes Testament bezeichnen, gilt auch den Juden als heilige Schrift. Leider zeigt allerdings die Geschichte des menschlichen Handelns, dass sein Verhältnis zu gottgegebenen Geboten eher durch Übertretung als durch Einhaltung aufgefallen ist. Die biblischen Anweisungen, die unsere Verpflichtung gegenüber der Erde betreffen, werden seit Jahrtausenden schwer missachtet.

Vielleicht sollte es nicht überraschen, dass auch wenn das Parlament der Weltreligionen ein breites Spektrum an Glaubenssystemen repräsentiert, viele seiner Schlüsse direkt aus der Bibel stammen. Bei seiner Konferenz in Chicago legte es 1993 vier „unverrückbare Weisungen“ als Basis für seine Konzeption des „Weltethos“ vor: Du sollst nicht töten! Du sollst nicht stehlen! Du sollst nicht lügen! Du sollst nicht Unzucht treiben! Dies sind natürlich vier der Zehn Gebote, die in 2. Mose 20 und 5. Mose 5 zu finden sind. Der Bericht der Konferenz von 1999 führt diese Weisungen näher aus – in einer Sprache, die der eines alttestamentlichen Propheten bemerkenswert ähnlich ist: „Hab Ehrfurcht vor dem Leben! Handle gerecht und fair! Rede und handle wahrhaftig! Achtet und liebet einander!“ Er fährt fort: „Wir müssen andere behandeln, wie wir von anderen behandelt werden wollen. […] Wir dürfen nicht allein für uns selber leben, müssen vielmehr auch anderen dienen. […] Wir müssen in Wahrhaftigkeit sprechen und handeln sowie mit Mitgefühl, indem wir mit allen in fairer Weise umgehen und Vorurteile und Hass vermeiden. Wir dürfen nicht stehlen. Wir müssen vielmehr die Herrschaft der Sucht nach Macht, Prestige, Geld und Konsum überwinden, um eine gerechte und friedvolle Welt zu schaffen.“

Wenden wir uns noch einmal Brands Worten zu: „Wir sind wie Götter und MÜSSEN es schaffen, darin gut zu werden.“ Der Mensch will Gott spielen und die Umwelt nach eigenem Belieben formen. Ob einzelne Personen oder Großunternehmen – die erfolgreiche Reinigung nach früheren Umweltkatastrophen hat die Menschen ermutigt, zu glauben, der Planet gehöre ihnen und sie könnten mit ihm umgehen, wie sie es für richtig halten. Haben wir noch immer nicht gelernt, dass wir nicht der Herr der Umwelt sind, um sie zu benutzen, wie es uns passt, sondern ein Diener, der nach den Weisungen einer höheren Macht für sie zu sorgen hat? Der CPWR mahnt: „Wir tragen die individuelle Verantwortung für alles, was wir tun. All unsere Entscheidungen, Handlungen und Unterlassungen haben Konsequenzen.“ Das bedeutet, dass jeder von uns sein Leben umstellen muss – auf eine Art zu denken und zu handeln, die das Wohl all dessen zum Ziel hat, mit dem wir interagieren, seien es andere Lebewesen oder die Erde, die uns alle trägt.

Die moderne, zivilisierte Menschheit insgesamt lehnt die Vorstellung ab, wir seien nach dem Bild eines einzigen, allweisen und allmächtigen Gottes geschaffen, wie in 1. Mose 1, 26-27 dargestellt. Doch unsere einzige Hoffnung darauf, die Erde zu beherrschen, ist neben diesem wahren Gott – nachdem wir gelernt haben, uns seinen Regeln zu unterwerfen und unsere verschiedenen Beziehungen (mit ihm, miteinander und mit unserem Planeten) auf der Grundlage von Liebe und Achtung zu pflegen. Dazu müssen wir als Erstes anerkennen, dass es einen Schöpfer gibt, und dass er es ist, den wir anbeten müssen, nicht die Schöpfung selbst. Wenn wir das nicht lernen, sind wir dazu verurteilt, den Weg weiter zu gehen, der uns bis jetzt in immer weitere Ferne von dem Ziel einer friedlichen, nachhaltigen Umwelt geführt hat.

Die Probleme, mit denen wir konfrontiert sind, sind nur durch ein Leben in Gehorsam gegenüber dem wahren Gott des Himmels und der Erde und in Harmonie mit ihm zu überwinden – etwas, das nur selten versucht wurde.