Wieder auf die Beine kommen

Beziehungen – der Kern der Resilienz

Wie gut und wie rasch wir uns von den Traumata des Lebens erholen, hängt weitgehend von der Stärke unserer Beziehungen ab.

Was mich nicht umbringt, macht mich stärker“ – ein geflügeltes Wort, das auch Nietzsche aufgriff. Er glaubte, dass bestimmte, vom Glück begünstigte Menschen aus Widrigkeiten, mit denen sie das Leben konfrontiert, instinktiv etwas Gutes machen.

Diese Fähigkeit wird Resilienz genannt, und Nietzsche hatte nicht so unrecht mit seiner Meinung, dass eine Grundausstattung mit Resilienz in gewisser Weise wirklich Glückssache ist. Seine Aussage wird oft in dem Sinn missverstanden, dass man von Natur aus immer durch Widrigkeiten stärker wird. In Wahrheit ist es manchmal so und manchmal nicht, je nachdem, über welche Hilfsmittel man verfügt. Wir alle sind verschieden im Hinblick darauf, wie wir instinktiv mit den Härten des Lebens umgehen, und das hängt weit weniger von einer vagen „inneren Stärke“ ab als von der wichtigeren „äußeren Stärke“ – unseren emotionalen Verbindungen mit anderen Menschen, die uns unterstützen.

Psychologisch betrachtet, hat Resilienz damit zu tun, wie man über Widrigkeiten hinwegkommt. Resilienz misst sich nicht an dem Ausmaß unserer ersten Reaktion auf negative Ereignisse, sondern daran, wie schnell wir uns von ihnen erholen.

Neurowissenschaftler, die Emotionen erforschen, haben spezifische Mechanismen im Gehirn identifiziert, mit denen Resilienz zusammenhängt. Ihnen zufolge ist sie eine der sechs zentralen Dimensionen, aus denen unser emotionaler Stil besteht. Es ist wohl nicht schwer, zu erraten, dass Resilienz von entscheidender Bedeutung für unsere geistige, emotionale und sogar körperliche Gesundheit ist. Aus diesem Grund waren und sind so viele Forscher und Forscherinnen begierig, zu entdecken, woher sie kommt und wie man Menschen helfen kann, mehr davon zu entwickeln.

Menschen resilient machen

Wie fast alle Aspekte unserer Persönlichkeit ist Resilienz offenbar ein Produkt von Veranlagung und Umwelt. Die genetischen Anlagen, die wir erben, spielen eine Rolle, und wie Augenfarbe, Körpergröße oder die Form der großen Zehen kann das Maß an Resilienz sogar unter Geschwistern variieren. Sie selbst haben z. B. vielleicht Tante Teresas ruhigen Umgang mit Stress geerbt und reagieren dadurch gelassener auf Ihre Umgebung, während Ihr Bruder vielleicht mehr nach Onkel Josef kommt, der immer eine höhere Alarmbereitschaft gegenüber potenziellen Gefahren hatte.

Zusätzlich zu dem Maß an Resilienz, mit dem wir geboren werden, wird sie weiter durch die Qualität der Erfahrungen in unserem Leben beeinflusst. Haben uns diese Erfahrungen ein Gefühl des Beherrschens gelehrt? Dass wir Kontrolle über Ereignisse und Ergebnisse hatten? Haben wir positives Feedback bekommen, wenn wir etwas gut gemacht haben? Oder haben wir gelernt, dass wir nie die Kontrolle über unsere Umwelt hatten oder dass nichts, was wir taten, je gut genug war? Unsere Sichtweise wird stark durch die Qualität der wichtigsten Beziehungen beeinflusst, während wir diese Erfahrungen durchleben.

Vor allem von einer dieser zentralen Beziehungen wird Resilienz sehr tief beeinflusst: der Bindung zwischen Eltern und Säugling. Die Bindung an unsere ersten Bezugspersonen wirkt sich lebenslang auf unsere Erwartungen an andere Bindungserfahrungen aus. Die ihm zugewandte Fürsorge, könnte man sagen, „programmiert“ das Gehirn des Babys, baut die Software für die Resilienz auf, die den Erfolg künftiger Beziehungen unterstützen wird. Diese Programmierung hilft, das Selbstvertrauen anzulegen, das wir brauchen, um auf Menschen zuzugehen, die dann Freunde und feste Bestandteile unseres Unterstützernetzes werden. Außerdem legt es den Grundstein für das Vertrauen, das wir brauchen, um uns diesen Personen anzuvertrauen, wenn wir leiden – unsere Emotionen mit Verletzlichkeit auszudrücken, wenn wir die Unterstützung suchen, die wir brauchen, um durch das Erlebte zu wachsen. Mit dem Maß des Erfolgs, uns diese Unterstützung zu sichern, steigt unsere Resilienz.

Was wir über die Beziehung zwischen Bezugsperson und Kind wissen, ist, dass Aufmerksamkeit und Fürsorge zur Entwicklung von Resilienz führen.“

Daniel J. Siegel, The Mindful Brain

Dennoch gibt es Mut machende Nachrichten für Menschen, die aus ihrer Kindheit keine solche Programmierung mitnehmen konnten, deren Bedürfnisse oft vernachlässigt wurden oder die regelmäßig missbraucht und misshandelt wurden. Die erste ist, dass das menschliche Gehirn von erstaunlicher Plastizität ist und sich noch weit ins Erwachsenenalter hinein entwickeln und verändern kann. Wir sind nicht ein für alle Mal fertig – wir wachsen, verändern uns, überwinden.

Durch unser ganzes Leben bilden Ermutigung und Unterstützung durch andere Menschen ein Gerüst für diese Veränderung und geben uns ein Gefühl der Sicherheit, während wir daran arbeiten, an dem, was wir durchmachen, zu wachsen. Solche Menschen können unsere Familie oder Freunde sein, Therapeuten, Gemeinschaften oder Institutionen. Doch auch „transzendente“ Wertesysteme können dies leisten – jene Verbindung mit einem Gefühl der Ehrfurcht, das uns unsere Bedeutung und Bestimmung in einem größeren Zusammenhang erkennen lässt.

Manchen mag es seltsam vorkommen, unsere Verbindung mit Ehrfurcht als Beziehung zu verstehen, doch es ist das Gefühl, dass wir an etwas außerhalb unseres Selbst teilhaben – und das bedeutet, eine Beziehung zu ihm haben –, was all unseren anderen Beziehungen Sinn gibt. Und Sinn stärkt die Resilienz.

Wir kennen die Formen, die eine solche Beziehung annimmt, wenn sie religiös ist, und Therapeuten fragen ihre Klienten oft, wie sie ihren Glauben nutzen können, um ihre Resilienz zu unterstützen. Ob in einer Therapie oder nicht, wir alle können unsere Beziehung mit der Ehrfurcht für das gleiche Ziel nutzen. So hat die Resilienzforscherin Froma Walsh festgestellt, dass Menschen, die einen persönlichen Glauben an einen liebenden, ihnen zugewandten Gott zum Ausdruck bringen, besser in der Lage sind, in Widrigkeiten Hoffnung und Sinn zu finden als Menschen, die negative Ereignisse als Strafen eines harten, züchtigenden Gottes sehen, bereit zum Zuschlagen bei jedem Verstoß. Wenn man seinen Gott als harten Zuchtmeister sieht, hat das tatsächlich die entgegengesetzte Wirkung auf Resilienz.

Generell, schreibt Walsh, „können Glaube, Gebet und Meditation tatsächlich Gesundheit und Heilung fördern, da sie durch die Stärkung von Immun- und Herz-Kreislauf-System Stress reduzieren.“ Doch Walsh weist darauf hin, dass alle Menschen Gefühle der Ehrfurcht erleben können, die der Resilienz zugutekommen. So empfinden wir, dass Stress nachlässt, wenn wir einen schönen Sonnenuntergang genießen, oder wir werden ruhiger, wenn wir auf das weite Meer blicken und dabei das Rauschen der Wellen hören. Wer je an einem Ort, an dem es wenig oder kein künstliches Hintergrundlicht gab, auf dem Rücken unter einem Sternenhimmel gelegen hat, der weiß, was Ehrfurcht ist.

Unterschätzen Sie nicht die Macht der Gänsehaut – suchen Sie aktiv die Erlebnisse, die Ihren eigenen Hunger nach Ehrfurcht stillen, sei es, indem Sie die Bäume in Ihrer Nachbarschaft wahrnehmen, ein komplexes Musikstück, Wellenmuster auf dem Wasser, die Person, die trotz allem weitermacht, oder den alltäglichen Edelmut anderer Menschen.“

Dacher Keltner, „Why Do We Feel Awe?“

Daraus folgt, dass auch für Menschen, die eine sichere Bindung in Beziehungen mit ihren ersten Bezugspersonen entbehren mussten, die Hoffnung auf Resilienz durchaus nicht verloren ist. Erwachsene entwickeln ebenso wie Kinder Bindungen an zentrale Bezugspersonen. Das ist wichtig, denn es bedeutet, dass man Menschen mit Bindungsstörungen helfen kann, ihre Resilienz zu verbessern, indem man ihnen gibt, was bisher gefehlt hat: stabile, konsistente, sinnvolle und mitfühlende Beziehungen.

Der Psychologe Louis Cozolino von der Pepperdine University gab Vision folgendes Beispiel: „Wenn es jemandem mit Bindungsunsicherheit gelingt, jemanden mit Bindungssicherheit zu heiraten, dann ist nach etwa fünf Jahren oder so, wie die Forschung zeigt, sein Bindungsmuster verändert und sicherer geworden.“

Unglücklicherweise ist es für Menschen, die in dieser Hinsicht zu kurz gekommen sind, nicht immer leicht, die stabilen Beziehungen aufrechtzuerhalten, die sie so bitter nötig haben, und das kann ihr Problem noch verschlimmern. „Menschen mit Bindungsproblemen können etwas belastend wirken“, räumt Cozolino ein. „Das Problem lässt sie gewissermaßen doppelt zum Opfer werden, denn sie haben sich das nie ausgesucht; sie haben nie dafür gestimmt, fehlreguliert oder problematisch zu sein. Es ist einfach irgendwie mit ihnen passiert. Somit läuft es wirklich auf das Thema Mitgefühl hinaus. Wie sehen wir unsere Verantwortung füreinander, und wie werden wir dieser Rolle gerecht?“

Gemeinschaften resilient machen

Cozolinos Bemerkungen unterstreichen, dass zugewandte Beziehungen lebenslang wichtig sind, nicht nur in der Kindheit. Und über den Nutzen für das Wohl des Einzelnen und der Familie hinaus bilden solche Beziehungen auch die Infrastruktur für eine gesunde Gesellschaft. „Wenn man mit Erwachsenen spricht, die als Kinder ziemlich lausige Karten hatten,“ so Cozolino, „hört man immer wieder das Gleiche: Da gab es jemanden – einen Freund, eine Mentorin oder Lehrerin –, der oder die sich Zeit genommen hat, sie beachtet hat, sich um sie gekümmert hat und sie nicht so behandelt hat wie alle anderen. Es musste jemanden geben, der fand, dass sie etwas wert waren.“ Sie haben es nicht ganz allein gemacht.

Hier sind der größere Familienkreis und unterstützende Gemeinschaften wichtig, und wir beginnen, zu sehen, dass das westliche Ideal der Kernfamilie ein tragisch einschränkendes Konstrukt ist. Jede und jeder von uns braucht für dauerhafte Resilienz ein größeres Netzwerk, als isolierte Eltern-Kinder-Einheiten bieten. Großeltern, Tanten, Onkel, Cousinen und Cousins, Gemeinden, soziale Kontakte verschiedener Arten – diese Beziehungen geben uns viele zusätzliche Chancen auf Bindungen der Art, die Resilienz fördert.

Resilienz hat natürlich nicht nur damit zu tun, wie wir auf Vergangenes reagieren, sondern auch damit, wie wir mit Ungewissheit für die Zukunft umgehen. In einem Essay von 1991 wertete der Soziologe Peter Marris Forschungsergebnisse aus, um zu verstehen, wie resiliente Menschen Ungewissheit verkraften. Natürlich konfrontieren die Situationen und Umgebungen unseres Lebens uns alle mit unterschiedlich großer Ungewissheit im Hinblick auf die Zukunft, und die bereits durchlebten Widrigkeiten färben unsere Erwartungen.

Wenn wir glauben, ein bestimmtes Maß an Kontrolle über die Ungewissheiten in unserem Leben zu haben, kommen wir besser zurecht als in Situationen, in denen wir meinen, nicht beeinflussen zu können, was mit uns geschieht. Wir alle haben einen angeborenen Drang, Ungewissheit zu eliminieren, aber wir verfügen nicht alle über gleichwertige Ressourcen dafür, und das führt zu Problemen, wenn wir Gesellschaft lediglich als eine Ansammlung von Individuen sehen, von denen jedes dafür zuständig ist, sich selbst zu helfen. „Die soziale Kontrolle der Ungewissheit ist kompetitiv“, schrieb Marris, „und schützt oft die Mächtigeren um den Preis größerer Ungewissheiten für die weniger Mächtigen. Menschen, die mehr unerwartete und destabilisierende Ereignisse erlebt haben oder befürchten, werden andere Bewältigungsstrategien entwickeln als die, die mehr Glück hatten.“

Marris empfand es als offensichtlich, dass menschliche Gesellschaften allgemein repariert werden müssten. Statt darum zu konkurrieren, wer die besseren Chancen bekommt, sollten wir idealerweise daran arbeiten, dass alle bessere Chancen bekommen: „Eine Gesellschaft, die ihre Mitglieder am besten vor Kummer und Depression schützte, würde ihre Beziehungen so organisieren, dass sie so stabil, berechenbar, verstehbar und achtsam gegenüber Bindungen wären, wie es nur menschenmöglich ist“, schrieb Marris. „Und die Eigenschaften im Verhalten, die zur Bildung solcher Beziehungen erforderlich wären – Sensibilität, Zugewandtheit, gegenseitiges Verständnis, Konsistenz, Verhandlungsfähigkeit –, sind weitgehend die gleichen wie die, die sichere Bindungen schaffen.“

Diese Eigenschaften in der Welt um uns zu sehen, haben wir Menschen ebenso bitter nötig wie Flora und Fauna, aber leider lässt ein Wandel weiter auf sich warten. Marris bemerkte: „Wir haben machtvolle Impulse, die uns in die Gegenrichtung ziehen, zu einer ungleichen, unsolidarischen Verteilung von Ungewissheit.“

Menschen werden durch destabilisierende Ereignisse weniger wahrscheinlich überwältigt und erholen sich schneller von ihnen, wenn sie durch unterstützende Beziehungen, die fortdauern, gestärkt werden können.“

Peter Marris, „The Social Construction of Uncertainty“

Gegen diese Schlussfolgerung lässt sich schwerlich ein überzeugendes Argument vorbringen. In einer Welt, in der ein winziger Prozentsatz der Bevölkerung reich genug ist, um theoretisch weltweit der Wohnungslosigkeit oder dem Hunger abzuhelfen, ohne die aufgewandten Mittel auch nur zu vermissen, es aber vorzieht, diesen Reichtum zu horten (und/oder ein Wettrennen darum zu veranstalten, wer der erste Weltraumtourist ist) – in dieser Welt scheinen die Impulse, die der Stabilität entgegenstehen, in der Tat mächtig zu sein.

Wir neigen von Natur aus dazu, Risiken für unser persönliches Überleben weitgehend zu verringern – möglicherweise auch, wenn das bedeutet, dass jemand anderes etwas mehr Risiko trägt. Wenn die Folgen des Abwälzens von Risiken auf andere weit genug entfernt sind oder wenn wir hoch genug in der wirtschaftlichen Stratosphäre leben, merken wir vielleicht nicht einmal, dass wir einen anderen belastet haben. Marris kam zu dem Schluss, dass die Qualität unserer Bindungen einen Einfluss darauf hat, ob uns die Folgen überhaupt interessieren, wenn wir die Last der Ungewissheit auf andere abwälzen.

Es ist ein Teufelskreis. „Wir müssen ständig gegen die Tendenz der Mächtigen ankämpfen, andere im Interesse größerer Sicherheit für sich selbst als nachrangig zu behandeln und zu marginalisieren“, so Marris. „Je mehr wir darin versagen, desto weiter verbreitet sich die Ungewissheit, und desto größer wird die Versuchung, unsere eigene Herrschaft über die Umstände auf Kosten anderer zu retten.“

Die Gesellschaft resilient machen

Heute, dreißig Jahre nach Marris‘ Worten, leben wir in einer Welt, in der wir so viel versäumt haben, dass wir unsere Hände in Unschuld waschen, um unser Gesicht zu wahren; wir tun so, als sei fehlende Resilienz das Problem derer, denen sie fehlt. Doch es ist unser aller Problem. Die Lösung, für die Marris plädierte, ist noch immer richtig und nimmt an Dringlichkeit zu. Wir müssen unsere Beziehungen miteinander als Grundlage der Resilienz sehen. Und weil resiliente Menschen eine glücklichere, gesündere Gemeinschaft bilden, muss jede und jeder von uns Beziehungen als unsere Verantwortung sehen, um zu heilen und zu unterstützen.

Um so weit zu kommen, müssen wir begreifen, dass Hindernisse für Resilienz nicht nur in einzelnen Personen und Familien existieren, sondern durch das wirtschaftliche, soziale, kulturelle und rassenbezogene Klima, in das jede Person eingebunden ist, noch verschlimmert werden. Wenn wir Gesellschaften wollen, die aus resilienteren Personen bestehen, müssen wir dem Impuls widerstehen, unsere eigenen Interessen über die Interessen anderer zu stellen, und zwar auf globaler Ebene. Doch wie Marris schrieb, ist es selbst in unserem eigenen, privaten Bereich ein machtvoller Impuls, unsere eigenen Interessen zu schützen – so machtvoll, dass wir manchmal eindrucksvolle Gehirnakrobatik vollführen, um ihn zu rechtfertigen.

Widrigkeiten wird es auch weiterhin geben. Die globalen Gefahren, mit denen wir konfrontiert sind – Kriege, Pandemien, Brände, Überschwemmungen, Naturkatastrophen –, reflektieren unsere persönlichen Probleme: Aggression und Konkurrenz, Vorurteile und Ungleichbehandlung, persönliche Verluste und gesundheitliche Probleme aller Art.

Natürlich können wir aus Widrigkeiten stärker hervorgehen, als wir zuvor waren. Aber es sind nicht die Widrigkeiten selbst, die uns verändern. Es ist vielmehr unsere Verbindung zu den Menschen, die die ganze Zeit an unserer Seite bleiben. Es sind unterstützende, konsistente Beziehungen, die uns helfen, den Wandel zu vollziehen – als Person und auch als Gemeinschaft.